öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger

Schwerpunkt Smart Home

Der Begriff "Smart Home" ist derzeit in aller Munde.
Viele wissen gar nicht, was sich dahinter verbirgt bzw. was alles möglich ist. Die meisten Lösungen werden zur Nachrüstung angeboten. Viel wichtiger ist aber eine vorausschauende Planung in neuen Objekten.

Bei mir fing alles mit der (selbst durchgeführten) Planung unseres Hauses an, schon 2001 mit KNX-Bus. Das war für mich damals schon ein "Muss". Die Zeitsteuerungen waren anfangs noch reichlich eingeschränkt, es gab einfache Steuerungen, die softwaremäßig nicht besonders stabil funktionierten.
In 2015 bin ich dann auf den Miniserver von Loxone gestoßen, der seitdem alle Funktionen in unserem Haus realisiert.
Die Programmierung macht regelrecht "süchtig", man ist geneigt immer mehr Funktionen zu realisieren.

Nach einiger Zeit merkt man aber, das nicht alles in der Praxis sinnvoll ist.
Es wird dann auch deutlich, was "Smart Home" wirklich ist bzw. sein soll, eine Unterstützung des Bewohners eines Objekts.

Beispiele aus dem eigenen Haus:
Die "Partyschaltung" deaktiviert das automatische Herunterfahren der Rollläden, da man sich ja draußen befindet und nicht ausgesperrt werden möchte. Zudem bleibt die Außenbeleuchtung eingeschaltet.
Die "Hundeschaltung" löst das Problem, wenn der Hund nachts in den Garten muss. Mit einer Taste wird die Außenbeleuchtung eingeschaltet, die entsprechende Rolllade hochgefahren und ein Licht im Wohnzimmer eingeschaltet.
Die vielen anderen Funktionen werden aus Sicherheitsgründen nicht publiziert, aber man kann feststellen, es unterstützt das tägliche Leben enorm.

Meiner Erfahrungen gebe ich gerne an Architekten, Fachplaner und Bauherren weiter.